Gedanken

Fünf Dinge, die ich vom Leben gelernt habe

Ich möchte heute fünf Dinge mit euch teilen, welche mir das Leben bisher gelehrt hat.

Schmerz vergeht

Wenn du Schmerzen hat, welche du als Leid empfindet, kommt es dir eigentlich immer so vor, als würde dieser Schmerz nie ein Ende habe. Als wäre er schon immer in deinem Leben gewesen, und als wäre er auch noch für den Rest deines Lebens in dir. Doch Schmerz ist temporär. Auch wenn du die Hoffnung schon längst verloren hast, wird der Tag kommen, an dem du frei bist. Frei von allen Qualen. Der Tag wird kommen. Und ist er einmal da, wird auch der Zustand der vollkommenen Gesundheit selbstverständlich für dich sein. Auch wenn du dir in Zeiten der Schmerzen geschworen hast, jeden Tag der Leichtigkeit zu feiern, und nicht als selbstverständlich hinzunehmen, wirst du diesen Schwur schnell vergessen. Denn du wirst dich auch daran gewöhnen keine Schmerzen zu spüren. Darum sei einfach immer dankbar. Sei dankbar, für deine Schmerzen, sie sind aus einem Grund da (Und durch Dankbarkeit, sind sie besonders schnell wieder vergangen), Aber sei auch dankbar, dass du keine Schmerzen erleiden musst. Sei dankbar, dass du gesund bist. Denn genauso wie die Zeit der Schmerzen vergehen wird, wir auch die Zeit der Leichtigkeit irgendwann wieder vergangen sein. Und dann wünschst du dir, du wärst damals etwas dankbarer gewesen.

Der Weg ist das Ziel

Ich tue nichts, ohne zu wissen, dass es sich eines Tages gelohnt haben wird. Natürlich habe auch ich schlechte Angewohnheiten, welche auch schlechte Folgen nach sich ziehen. Aber wenn man erst einmal verstanden hat, dass jedes Handeln Folgen hat, handelt man viel bewusster. Ein große Motivation für mich, warum ich Dinge tue, die auch mir nicht immer leicht fallen, ist, weil ich weiß, warum ich es tue. Was es einmal bringen wird. Und diese Aussicht auf Erfolg macht mich schon in der aktuellen Situation glücklich. Dazu passt ganz gut auch der Spruch: „Der Weg ist das Ziel.“ Natürlich hat man oft das Ziel vor Augen, auf das man hinarbeitet, das der eigentlich Grund ist, weshalb man sich überhaupt auf den Weg gemacht hat. Doch wenn man man nur auf ein Ziel hineifert, bringt einen das nie ans Ziel. Denn eigentlich ist ja das größte Ziel immer, dass wir glücklich sind. Darum sollten wir es so sehen, dass wir unser Ziel bereits dann erreicht haben, wenn wir den ersten Schritt gegangen sind. Und jeden Tag einen kleinen Schritt weiter gehen. Denn es ist nicht wichtig, wann wir ankommen, oder wie schnell wir uns bewegen. Es ist wichtig, dass wir uns stetig bewegen, und dabei glücklich sind.

Wir müssen nichts mehr werden, denn wir sind bereits alles

Wenn Kinder auf die Welt kommen sind sie reine, vollkommene Liebe. Warum geht jedem Erwachsenen das Herz auf, wenn er ein kleines Baby sieht? Weil er berührt ist, von so viel Liebe, Göttlichkeit und reinem Sein. Babys sind. Sie sind Babys. Nicht mehr und nicht weniger. Warum wollen wir jemand anderes werden? Wenn wir doch schon alles sind, Wie können wir überhaupt jemand anderes werden? Ich bin davon überzeugt, dass wir durch unsere Bemühungen, jemand anderes zu werden, uns nur immer weiter von uns selbst entfernen. Wenn wir der gute Schüler sein wollen, obwohl wir lieber spielen, als für die Schule zu lernen. Wenn wir der brave Enkel der Oma sein wollen wollen, obwohl wir die Werte der Oma eigentlich gar nicht vertreten. Wenn wir durch eine Ausbildung zum Sekretär werden wollen, obwohl unser Herz für Handarbeiten schlägt. Immer dann, werden wir nicht ein Stückchen mehr zu uns selbst, sondern ein Stückchen weniger von uns selbst. Vielleicht erhoffen wir uns davon Glück und Erfüllung, doch das können wir nur erreichen, wenn wir verstehen, dass wir für all das was wir in uns tragen, nichts mehr tun müssen. Und es ist so viel leichter, unsere kindliche Seele einfach machen zu lassen, nicht gegen sie anzukämpfen. Alles was wir für unser Leben, unsere Bestimmung brauchen, existiert seit dem Moment unserer Geburt in uns. Darum müssen wir nichts mehr werden, sondern nur wir selber sein.

Tue Dinge für dich

Höre auf, Dinge zu tun, um von Anderen Anerkennung dafür zu bekommen. Das fällt auch mir manchmal immer noch sehr schwer. Wenn ich etwas tue, was mich anstrengt, was mich sehr viel Mühe und Überwindung kostet, und ich das Gefühl habe, dass es niemand würdigt, dass mich niemand dafür lobt oder anerkennt, werde ich richtig schlecht gelaunt und wütend. Vor allem, wenn ich genau sehe, wie Andere für etwas gelobt werden, was ich schon so oft gemacht habe. Ich denke dann, dass ich doch eigentlich schon viel Größeres und Besseres erreicht habe, als diese Person, die nun so viel Bewunderung bekommt. Und dieses unbefriedigende Gefühl, nicht gelobt zu werden, das Gefühl, die eigenen Taten werden nicht gewürdigt und interessieren keinen, macht einfach unglücklich. Es macht sehr unglücklich etwas zu tun, in der Hoffnung dadurch jemandem zu imponieren. Denn dadurch machst du dein Glück von jemandem im Außen abhängig. Denn eigentlich bist du die einzige Person in deinem Leben, der du imponieren musst. Du bist die einzige Person, der du gefallen musst. Du bist die einzige Person, für die du dich abmühen sollst, für die du dich überwinden sollst und für die du Anstrengungen auf dich nehmen sollst. Nur für dich selbst sollst du all die Dinge tun, weil du weißt, dass sie dich glücklich machen. Sei es im Hier und Jetzt oder erst nach getaner Arbeit. Nur wenn du die Dinge für dich selbst machst, wirst du sie gerne machen, und das auf Dauer.

Ein Lächeln kann alles verändern

Ein Lächeln ist wohl das machtvollste Mittel, welches du anwenden kannst. Egal was du tust, aus welchem Grund du es auch tust, wenn du dich entscheidest zu Lächeln wird es dir alles sehr viel einfacher fallen. Du brauchst keinen Grund zu Lächeln. Tu es einfach. Die Gründe werden kommen. Dein Glück wird kommen. Mehr Energie wird kommen. Erfüllung wird kommen. Egal was du tust, lächele dabei, denn dein Leben ist zu kurz, Dinge voller Hass, Enttäuschung, Wut, Unlust, oder Zwang zu tun. Und das einzige was du verändern musst ist, deine Mundwinkel etwas nach oben zu ziehen 😉

Vielen Dank, dass du mir deine Zeit geschenkt hast, ich hoffe ich konnte sie bereichern.

Deine Glücksnäherin

2 Kommentare

  • Dad

    Wenn ich das lese, bleiben meine Mundwinkel oben. Wenn ich das lese, empfinde ich großes Glück. Du bereicherst mich seit 17 ½ Jahren.
    Daddy cool.

  • Dad

    Wenn ich das lese, bleiben meine Mundwinkel oben. Wenn ich das lese, empfinde ich großes Glück. Du bereicherst mich seit 17 ½ Jahren.
    Daddy cool.

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