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Tipps zum (un)perfekten Bullet Journal

Hallo ihr Glücksmenschen,

ich verlasse mit diesem Post jetzt etwas meinen Nähbereich, denn ich habe heute ein paar Tipps und Inspirationen rund ums Bullet Journal für euch.

Weil ich aber keine mega krassen Zeichen- und Handlettering-Skills habe, zeige ich euch hier kein perfektes Kunstobjekt, sondern mein Notizbuch, ganz persönlich, inspirierend, kreativ, unperfekt, aber wunderschön und zu 100% ich 🙂

Und weil ich glaube, dass all die perfekten Bildern von schönen Schriftzügen und Bullet Journal Designs auf Instagram und Pinterest sehr abschreckend sein können, wenn man an seinen eigenen künstlerischen Fähigkeiten zweifelt, habe ich hier fünf Tipps für euch, wie ihr ganz ohne überfordernde Fähigkeiten zu eurem persönlichen Lieblingskalender kommt 🙂 Traut euch, ihr werdet ihn lieben!

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1.Das richtige Notizbuch

Ich finde es wichtig, ein hochwertiges Notizbuch zu verwenden. Je nach dem wie viel ihr reinschreibt und wie dick es ist, kann ein Notizbuch über ein Jahr halten und im täglichen Gebrauch stark beansprucht werden. Wenn ihr nicht wollt, dass eurer Buch schon nach ein paar Monaten auseinander fällt, gebt ein kleines bisschen mehr Geld aus, mal ganz davon abgesehen, dass es schöner anzufassen und anzusehen ist. Ich empfehle euch, dass „übliche“ Bullet Journal Buch: das Leuchtturm 1917 in dotted 🙂 Das habe ich auch, und ich bin voll zufrieden damit.

2. Einsatzgebiete festlegen

Wozu wollt ihr eurer Journal verwenden? Als reinen Terminkalender, als Tagebuch, als Ideensammlung, als Lebensplaner, als Inspirationsquelle, oder wollt ihr eine Mischung von allem? Darauf festmeiseln musst ihr euch jetzt nicht, ihr könnt euch auch mitten im Buch noch umentscheiden, könnt Dinge hinzufügen oder weglassen. Aber womit ihr erst mal starten möchtet, das solltet ihr euch jetzt überlegen. Ich benutze mein BuJo zum Beispiel als Hausaufgabenheft, Terminkalender, Inspirationsquelle, Minitagebuch und Dankbarkeitstagebuch. Schreibt am besten einfach mal auf, was ihr alles in eurem Notizbuch haben wollt und in welcher Reihenfolge. Inspirationen findet ihr ganz viele zum Beispiel auf Pinterest (aber nicht abschrecken lassen!!!) oder hier im Post 🙂

Mein Bullet Journal sieht zum Beispiel so aus, dass ich jeden Monat mit einem gestalteten Monatsdeckblatt starte.

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Darauf folgt dann eine Monatsübersicht (Kalender),

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Mein Mini-Tagebuch,

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und mein Tracker.

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Jede Woche lege ich dann eine Wochenübersicht an,

Keine Ahnung, was der Spruch aussagen soll  😯  😀

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nach der dann die einzelnen Tage kommen.

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Irgendwelche Listen, Inspirationen und meine Dankbarkeitsseiten packe ich ganz unkompliziert einfach irgendwo zwischen rein.

3. Lasse deinen Perfektionismus los

Jetzt müsst ihr einfach nur noch anfangen. Aber habt keine Erwartungen an das Aussehen eures Bullet Journals. Wenn ihr euch einfach machen lasst, ohne den Anspruch zu haben, dass es „perfekt“ wird verspreche ich euch eins: es wird perfekt! Hört sich jetzt vielleicht viel zu schnulzig an, aber was habt ihr denn schon zu verlieren? Ihr müsst euer Buch niemandem zeigen, müsst keinen Schönheits- und Design-Wettbewerb gewinnen, und ihr seid erst recht kein schlechteren Mensch, wenn eurer Bullet Journal nicht instagramwürdig aussieht! Schenkt eurem Buch einfach einen Teil von euch. Lasst euer Leben in euer Buch fließen. Und freut euch über jeden kleinen Patzer, den ihr macht. Denn gerade diese Schönheitsfehler machen eurer Bullet Journal aus, wie ich finde.

4. Zubehör

Wenn ihr euer BuJo auch knallbunt haben wollt, benutzt Washi-Tape!!! Da brauch man auch gar nicht tausende Rollen, so fünf tun es auch 🙂 Genauso bunte Fineliner, Design-Papier, Zeitschriftseiten, Geschenkpapier,… Das sorgt einfach dafür, dass dein Bullet Journal ein schönes Design bekommt, ganz einfach nur indem du etwas einklebst.

Und für alle die sich schöne Schriftzüge wünschen, die auch noch ganz schnell gehen, empfehle ich Kalligraphie-Stifte. Wenn man mit denen ganz normal schreibt sieht das schon hübsch aus 🙂 Ich kann euch die und einen Brushpen sehr empfehlen!

5. Abzeichnen

Wenn ihr einen schönen Spruch seht, eine Zeichnung oder Illustration, scheut euch nicht sie abzuzeichnen, abzupausen oder sogar auszudrucken und einzukleben. Wenn es euch inspiriert, gehört es in euer Buch, egal wie! Ich habe sehr viele Sprüche von Stefan Hiene in meinem Bullet Journal stehen. Die sind einfach so wunderschön denkanstoßend und auch noch so schön gelettert, da muss man nur abzeichnen 🙂 Und vielleicht habt ihr ja auch Lust mal eine Freundin was in euer Notizbuch zeichnen zu lassen, kann auch eine schöne Erinnerung sein.

Die beiden letzten Zeichnungen hat eine Freundin in mein Bullet Journal gezeichnet 🙂

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Hier noch ein paar Details in meinem Buch 🙂

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Ich hoffe ich konnte euch ein bisschen motivieren, auch endlich mit eurem persönlichen Bullet Journal anzufangen, wenn ihr das schon lange mal machen wolltet.

Lasst eurer Kreativität freien Lauf und tobt euch aus.

Ich finde es wunderschön jeden Tag in mein selbstgestaltetes Buch zu schreiben. Es erzählt so viel über mich.

Ich wünsche euch noch einen wunderschönen kreativen Tag,

eure Glücksnäherin

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